The Child – Die Stadt wird zum Alptraum (Aldo Lado, 1972)

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Mit nur einem einzigen Auftritt als James Bond gebührt dem Schauspieler George Lazenby zweifelsfrei der wenig ruhmreiche Titel des kurzlebigsten Doppelnull-Darstellers in der Geschichte des Franchises. Dabei standen Ende der 1960er Jahre zunächst durchaus weitere Agentenabenteuer mit dem australischen Mimen zur Diskussion. George Lazenby entschied sich jedoch gegen eine Rückkehr als Geheimagent und gab seine Lizenz zum Töten nach Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969) wieder ab. Vergleichbar prestigeträchtige Rollenangebote blieben in den folgenden Dekaden aus, weswegen es den Schauspieler fortan in deutlich abseitigere Gefilde verschlug. Ein Beispiel hierfür ist seine Hauptrolle in Aldo Lados morbid-schöner Giallo-Perle The Child – Die Stadt wird zum Alptraum (OT: Chi l’ha vista morire?, 1972). Weiterlesen

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Die Verfluchten (Roger Corman, 1960)

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Edgar Allan Poe gehört sicherlich zu den bedeutendsten und bekanntesten Autoren auf dem Gebiet der Thriller- und Horrorliteratur. Unzählige seiner Kurzgeschichten und Lyriken dienten so auch seit Beginn des Kinos als Vorlage zahlreicher Verfilmungen. Zu den bekanntesten zählen hier sicherlich die in den 1960er-Jahren für American International Pictures (AIP) unter der Mitwirkung (Regie) Roger Cormans entstandenen Werke; so auch Die Verfluchten (OT: House of Usher), eine Adaption eines von Poes berühmtesten Werken (The Fall of the House of Usher), und geradezu idealtypisch für die von AIP produzierten Poe-Verfilmungen. Weiterlesen

Night Train – Der letzte Zug in die Nacht (Aldo Lado, 1975)

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Auch wenn das Gros von Aldo Lados Regiearbeiten mittlerweile in Vergessenheit geraten ist, verdient der Regisseur aus drei guten Gründen Anerkennung seitens Liebhabern italienischer Filmkost: Malastrana (1971), The Child – Die Stadt wird zum Alptraum (1972) und Night Train – Der letzte Zug in die Nacht (OT: L’ultimo treno della notte, 1975). Mit ersterem feierte er einen fulminanten, innovativen Einstand. Mit Night Train gelang ihm nach The Child ein weiterer Streich, der für klopfende Herzen bei Eurokult-Fans sorgt. Dabei sollte sich der Zuschauer nicht zu sehr von den Alternativtiteln (u.a. Second House on the Left) beirren lassen. Aldo Lados mit Qualen gespickter Zugtrip funktioniert auch wunderbar ohne den Bezug zu Wes Cravens Genreprimus. Weiterlesen